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ROCK&ROLL HALL OF FAME - FAN VOTE FOR 2020
2019-10-16
The classic line-up Florian Schneider, Ralf Hütter, Karl Bartos and Wolfgang Flür: Picture's taken for the album "Trans-Europe Express" in 1977
They did it again: For the sixth time the Rock & Rock Hall of Fame has nominated the classic line-up of Kraftwerk für 2020. To be eligible for this year's ballot, each nominee's first single or album had to be released in 1994 or earlier. Nominated band members are: Ralf Hütter, Florian Schneider, Wolfgang Flür and Karl Bartos.

The Rock & Roll Hall of Fame:
"The 1977 album Trans-Europe Express completed Kraftwerk’s transformation into a synthesized quartet, featuring some of the funkiest grooves and vocoder melodies ever put on wax. New York City’s burgeoning hip-hop community quickly latched on to the album, and DJ Afrika Bambaataa based his groundbreaking track “Planet Rock” (1982) on Kraftwerk’s beats.

The following years secured Kraftwerk’s place as both musical innovators and master songwriters, and the albums The Man-Machine (1978), Computer World (1981), and Electric Café (1986) established the blueprint for modern electronic music—without them it simply would not exist. "

Karl Bartos:
"For me those years have been the most creative years in Kraftwerk with our constant work, our writing sessions and soundrides. As one of the co-authors of these albums beeing nominated for the Rock & Roll Hall of Fame means a lot to me."

Information:
On 15 October the Rock & Roll Hall of Fame has released a list of 16 nominees for 2020. A jury of more than 1.000 artists, historians, and members of the music industrie will check the nominee's regarding factors such as an artist's musical influence, length and depth of career, innovation and superiority in style and technique. Until 10 January fans have the chance to vote for a band.

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IT'S MORE FUN TO COMPUTE?
2019-08-19
Prof. Malte Brinkmann: Über eine "Pädagogik im Verborgenen" in Karl Bartos' Autobiografie "Der Klang der Maschine"
Dr. Malte Brinkmann lehrt als Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Eines seiner Schwerpunktthemen ist das Lernen an sich. Wie lernt man? Warum lernt man wie? Gerade in Zeiten der digitalisierten Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten eine spannende Frage. Umso mehr, wenn es um Kreativität geht.

Was das mit Karl Bartos zu tun hat?

Karl Bartos und Malte Brinkmann kamen nach der Veröffentlichung von Bartos' Autobiografie "Der Klang der Maschine" ins Gespräch, denn Bartos betrachtete darin die Auswirkung von Kybernetik auf die Kreativität der Band Kraftwerk. Malte Brinkmanns Auseinandersetzung mit dem Thema hat er nun in dem Essay "It’s More Fun To Compute? Karl Bartos zur Dialektik von Digitalisierung und Kreativität am Beispiel der Band 'Kraftwerk'" aufgearbeitet. Sein Resumée: Karl Bartos' Thesen sollten für pädagogische Programme und Reflexionen nutzbar gemacht werden. Eine spannende Lektüre.

Hier ein kurzes Abstract:

"Karl Bartos gehörte bis zu seinem Ausscheiden 1990 zum klassischen Line-Up der Band. Er beschreibt in seiner 2017 erschienenen Autobiographie seine Erfahrungen bei Kraftwerk als Musiker und elektronischer Schlagzeuger (vgl. Bartos 2017). Dieses Werk wirft nicht nur sehr interessante Perspektiven auf die Geschichte von Kraftwerk, einer Band, die sich bewusst jeglichem Showrummel und Rockgebaren entzieht und mit ihrem Roboter-Image einen transhumanen Stil pflegt. Bartos eröffnet in seinem Werk darüber hinaus eine Perspektive auf gemeinschaftliches, kreatives und lustvolles Improvisieren, Komponieren und Lernen unter Bedingungen zunehmend digitalisierter Abläufe und Prozesse. Meine Lektüre konzentriert sich im Folgenden auf die Schnittstellen von kulturell-kreativem Schaffen und Digitalisierung. Ich behaupte, dass sowohl Kreative und Künstler bzw. Künstlerinnen als auch Pädagogen bzw. Pädagoginnen von Karl Bartos’ Lebenserfahrung lernen können. Bartos’ These lautet: Die Band Kraftwerk ist ca. ab 1981 – zu dem Zeitpunkt, an dem die serielle Technik des Samplings und ein voll digitalisiertes Studio den Produktionsprozess beherrschen – nicht mehr kreativ: Digitalisierung als Sequenzialisierung der Abläufe und die damit einhergehende Kybernetisierung von Prozessen wirken sich negativ auf die auf Improvisation und Montage basierende Kreativität der Band aus. Sie kann deshalb nicht mehr an die alten innovativen Phasen und Erfolge anknüpfen und wird zunehmend zur rückwärtsgewandten Verwalterin ihres eigenen Erbes, das sie nunmehr in immer neuen Kompilationen und Remixes vermarktet und damit sich selbst musealisiert. Digitalisierung und Kreativität stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander, das mit Karl Bartos aus dem Verborgenen gehoben und für pädagogische Reflexionen und Programme fruchtbar gemacht werden kann."

Der vollständige Essay findet sich in Clemens Bach (Hrsg.) – Pädagogik im Verborgenen: Bildung und Erziehung in der ästhetischen Gegenwart

IT'S MORE FUN TO COMPUTE?

Foto: ©Humboldt-Universität zu Berlin
 
SOLD OUT: ES-LIMITED BARTOS SINGLE
2019-02-19
Karl Bartos and his alter ego Herr Karl
For those who didn't get the 50. issue bundle of Electronic Sound Magazine: Take some comfort from the video on our channel!

WITHOUT A TRACE OF EMOTION
 
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